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Berichte 2010

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Wöller-Beetz: Mit Respekt an den neuen Job

07.05.2010 | Uckermark Kurier

Seit gestern ist das Team um Prenzlaus Bürgermeister Hendrik Sommer komplett: Der CDU-Stadtverbandvorsitzende Marek Wöller-Beetz trat seinen Dienst als 1. Beigeordneter an. Als Kämmerer der Stadt wird er sich ab sofort um die Finanzen der Kreisstadt kümmern.

Redakteur Heiko Schulze führte mit Marek Wöller-Beetz am ersten Arbeitstag ein Interview.

Womit haben Sie die ersten Stunden im neuen Büro verbracht?
Das Büro habe ich nur ganz kurz in Augenschein genommen. Herr Sommer und ich waren zusammen im Haus unterwegs, um mich vorzustellen. Dabei konnte ich viele nette Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter kennenlernen. Zwei, drei Tage werde ich brauchen, um mir einen Überblick zu verschaffen, mit den unmittelbaren Mitarbeitern zu sprechen. Man selbst ist nur so gut wie das eigene Team. Interessant war, dass ich gleich an meinem ersten Tag im Rahmen des Städtepartnerschaftstreffens den litauischen Botschafter kennenlernen durfte.

Die Landesgartenschau 2013 und die Neugestaltung des Marktberges werden die Stadtkasse in den nächsten Jahren arg beuteln. Bereits für 2010 konnte der Haushalt nur durch einen Griff in die Rücklagen ausgeglichen werden. Wird Ihnen da nicht angst und bange, oder haben Sie neue Geldquellen im Blick, womöglich Steuererhöhungen?
Angst und bange wird mir nicht, allerdings gehe ich schon mit dem nötigen Respekt und Verantwortungsbewusstsein an den neuen Job. Steuererhöhungen wären mit Sicherheit das falsche Signal. Die Bürgerinnen und Bürger sollen sich auf die Landesgartenschau und den neuen Marktberg freuen können, dahinter stehen. Da wäre es falsch, die genannten großen Vorhaben als "Totschlagargument" für Steuererhöhungen ins Feld zu führen. Mir ist es wichtig, gemeinsam mit den Fachleuten in der Verwaltung, den Stadtverordneten, den Leuten vor Ort Gespräche zu führen und über diesen Weg Kompromisse zu finden. Alleingänge wird es nicht geben.

Ihr Amtsvorgänger Dr. Helaman Krause hinterließ quasi als Abschiedsgeschenk eine Haushaltssperre über einzelne Positionen. Wird es dabei vorerst bleiben?
Man muss Dr. Krause hoch anrechnen, dass er über Jahre hinweg den Haushalt der Stadt sehr gut geführt hat. Spielräume für Veränderungen bei dem Einsatz der finanziellen Mittel sind derzeit sehr begrenzt. Aber noch in diesem Monat werden wir damit beginnen, Einzelheiten zur Haushaltsplanung 2011 abzusprechen.

Wird es denn Spielräume für eine neue Büroausstattung oder einen Dienstwagen des neuen Ersten Beigeordneten geben?
Nein, das brauch es auch nicht. Das vorhandene Mobiliar wird von mir weiter genutzt. Allerdings werde ich das Büro mit Grünpflanzen und Bildern etwas gemütlicher gestalten. Nutzen werde ich mein privates Auto und wenn das aus bestimmten Gründen einmal nicht geht, dann stehen Dienstfahrzeuge des städtischen Fuhrparks auf dem Hof der Verwaltung zur Verfügung.

Lesen Sie den Artikel in der Lokalausgabe des Uckermark-Kuriers vom 07. Mai 2010 auf Seite 13.

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Quelle: cdu.de

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