Auf ihrer jüngsten Sitzung haben sich die Mitglieder des Kreisvorstandes der CDU Uckermark einstimmig gegen die Pläne des brandenburgischen Innenministers Rainer Speer SPD) zu Schließungen von Polizeiwachen in der Uckermark ausgesprochen.
Das teilte Jens Koeppen, Kreisvorsitzender der Partei und Bundestagsabgeordneter, in einer Erklärung mit. Gleichzeitig kündigten die Politiker Widerstand gegen den aus ihrer Sicht sicherheitsgefährdenden Stellenabbau an.
"Die Pläne sind schlichtweg unakzeptabel. Die Streichung von 1900 Polizistenstellen und die Schließung von 30 der insgesamt 50 Vollzeitwachen sind eine Katastrophe und zerstören die sicherheitspolitische Infrastruktur", betont Jens Koeppen.
Die Sicherheitsbedürfnisse der Bevölkerung in der Region würden so vollständig missachtet. Diesen Plänen fehle jegliches Augenmaß, kritisiert er. Er kündigte an, dass seine Partei ein Konzept für Brandenburg vorlegen werde, das sowohl die finanzielle Lage des Haushalts als auch die Sicherheitserfordernisse berücksichtigt.
Quelle: Uckermark Kurier, 17.07.2010, S. 19.