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Schutzhütte Schwedt führt zurück ins Leben – Unterstützung durch den Rotary Club

Schwedt | 16.01.2012

Auf Initiative des Bundestagsabgeordneten Jens Koeppen besuchte Rotary-Club
Präsident Lutz Zwerg zusammen mit drei Rotarier-Kollegen am Donnerstag, dem
12. Januar 2012, die Schutzhütte in Schwedt.

Ziel des Besuches der Rotary-Gruppe war einen konkreten Eindruck von der Arbeit der Schutzhütte zu gewinnen, das ehrenamtliche Engagement zu fördern und soziale Projekte der Stadt gezielt zu unterstützen.

Beim Begrüßungsgespräch im „Sozialcafé“ erläuterte Schutzhüttenleiter Andreas Noack die Arbeit der Schutzhütte. Neben der Tafel, die für ca. 400 Schwedterinnen und Schwedter wöchentlich zentraler Anlaufpunkt für Lebensmittel- und Sachspenden ist, steht bei der Schutzhütte vor allem die Hilfe für Suchtkranke im Mittelpunkt der Arbeit.

Wie wichtig die Schutzhütte mit ihren Projekten für den Weg zurück ins Leben für Alkoholikerinnen und Alkoholiker ist, zeigte Andreas Noack den Rotary-Freunden bei einem Besuch der „Tafelgärten“ in Meyenburg nahe Schwedt, von denen sich die Rotarier beeindruckt zeigten.

Jens Koeppen: „Wir können sehr froh sein, dass es die Schutzhütte in Schwedt gibt. Ohne diese hätten sicher bereits viele Menschen - ob Bedürftige oder Suchtkranke - längst den Lebensmut verloren.“

Bei dem Projekt „Tafelgärten“ richten Suchtkranke verwilderte Gärten her, legen Beete und pflegen diese, entrümpeln brachliegende Flächen und Laube, versorgen die ca. 20 Hühner der Schutzhütte. „Pflanzen und Tiere können sich nicht selbst versorgen. Wir haben die Verantwortung – unsere Arbeit hier, gibt unserem Leben einen Sinn und wir helfen uns gegenseitig mit unserer Krankheit umzugehen.“, so eine Projektmitarbeiterin.



Wieder zurück in der Schutzhütte hieß es dann für die Rotarier beim Ausladen der von den Supermärkten abgegebenen Lebensmittel zu helfen.

Natürlich ließ es sich Rotary-Präsident Lutz Zwerg nicht nehmen, Schutzhütten Leiter Andreas Noack zum Abschluss des Termins eine gute Nachricht zu überbringen: „Wir sind froh diesen konkreten Einblick in die Arbeit der Schutzhütte gewonnen zu haben und ich bin mir sicher, dass wir in naher Zukunft das ein oder andere Projekt der Schutzhütte unterstützen werden.“

Die „Schutzhütte Schwedt“ bietet Hilfe für Menschen in Not. Arbeitsfelder der „Schutzhütte“ sind Hilfe bei der Sucht- und Lebensberatung sowie die „Schwedter Tafel“. Die Schutzhütte finanziert sich allen durch Spenden und bietet für insgesamt 22 Personen einen Arbeitsplatz.

Die „Schutzhütte" wurde im Rahmen des Bundesmodellprogramms “INTHIS” 1994 mit Mitteln der Bundesregierung eingerichtet. Die Trägerschaft übernahm das Advent-Wohlfahrtswerk im Land Brandenburg e.V., eine Einrichtung der Freikirche der Siebenten-Tags-Adventisten.

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Quelle: cdu.de

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