Die Sanierung der Kunower Dorfkirche unterstützt der Bund mit 80.00 Euro. Die offizielle Förderzusage überreichte der Bundestagsabgeordnete Jens Koeppen gestern vor Ort den Mitgliedern des Kunower Dorfvereins.
Auch die Märkische Oderzeitung berichtete dazu und veröffentlichte am 20.06.2012 den Artikel “80 000 Euro für Kunower Kirche” auf ihrer Internetseite.
Aus dem Artikel:
” (…) Am Dienstagnachmittag übergab Jens Koeppen, CDU-Bundestagsabgeordneter für die Uckermark, die Förderzusage des Bundes in Höhe von 80 000 Euro an den Freundeskreis zur Sanierung der Kunower Kirche und den Gemeindekirchenrat.
Die Mittel stammen aus dem Denkmalschutz-Sonderprogramm III des Bundes, das vor wenigen Tagen auf Vorschlag des Kulturstaatsministers Bernd Neumann beschlossen wurde und in dem mit 28,5 Millionen Euro dringend erforderliche Restaurierungsmaßnahmen an 192 bedeutsamen Kulturdenkmälern in ganz Deutschland erfolgen sollen. “Der Dorfverein hatte mich eingeladen und mir die Kirche und die Schäden gezeigt”, erzählt Jens Koeppen. “Daraufhin habe ich mich mit Kulturstaatsminister Bernd Neumann zusammengesetzt und mich für die Kirche engagiert. Diese wunderbaren Malereien müssen geschützt werden.” Zudem sei die Kirche nicht nur ein sakraler Bau, sondern auch ein Ort der vielfältig kulturell genutzt wird, zum Beispiel für Konzerte.
Rosemarie Weißmüller vom Kunower Dorfverein ist begeistert: “Wir sind hocherfreut. Jahrelang haben wir Anträge geschrieben. Dass es jetzt endlich Früchte trägt, freut uns sehr”, sagt sie. Es sei ein enormer Aufwand, sich um Gelder für die Sanierung der Kirche zu kümmern. “Man muss ja erst einmal herausfinden, wer etwas geben kann. Und dann ist wichtig, eine bestimmte Bekanntheit zu erlangen. Denn der Bund kann ja auch nicht jede Kirche in ganz Deutschland unterstützen.” Um ihre Kirche bekannt zu machen, organisierten die Kunower Bürger zum “Tag des offenen Denkmals” musikalische Lesungen, stellten eine Broschüre zur Dorfkirche her und sammelten bei etlichen Kuchenbasaren Geld für die Sanierung.
Die 80 000 Euro zahlt der Bund aber nur, wenn die gleiche Summe aus Eigenmitteln, das heißt durch Spenden und Geld der evangelischen Kirche zusammenkommt. Allein für die komplette Reparatur des Daches werden 240 000 Euro benötigt, sagt Rosemarie Weißmüller. Für die ganze Kirche sind sogar 820 000 Euro veranschlagt.
“Natürlich kann man mit 80 000 Euro nicht die ganze Kirche sanieren, aber es ist ein Anfang”, sagt der Bundestagsabgeordnete Jens Koeppen. “Für mich ist das bürgerliche Engagement vor Ort wichtig. An diesem Beispiel sieht man, was es bringt, wenn sich Leute vor Ort für etwas wirklich einsetzen. Das müssen noch nicht einmal viele Leute sein. Das kann manchmal Berge versetzen.”
(…)
Lesen Sie den vollständigen Artikel auf der Internetseite der Märkischen Oderzeitung unter http://www.moz.de/heimat/lokalredaktionen/uckermark/artikel9/dg/0/1/1025898/
Quelle: www.moz.de, 20.06.2012
Bild © Jens Koeppen